Hypnose - Eine kurze Geschichte

Hypnose hat wenig damit zu tun, mit Uhren oder Pendeln vor den Augen von Leuten zu wedeln. Es ist eine Wissenschaft für sich, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder ausgebildet hat.

Nutzung in der Antike

Schon die Sumerer und Ägypter kannten eine Form von Hypnose. Sie nannten es einen heilende Schlaf, der mitunter auch religiöse Bedeutung hatte. Ähnlich wie heute wurden Fixobjekte genutzt, um die Aufmerksamkeit des Opfers zu binden und es mit Worten zu betäuben. Auch Rauschmittel wurden eingesetzt, ebenso wie rhythmische Tänze in bestimmten Zeremonien.

Die Griechen erschufen sogar einen Schlaftempel, in dem durch Hypnosetherapie Schmerzen und Unwohlsein geheilt werden sollten. Die Römer übernahmen das Prinzip dann und nutzten sie für Operationen.

Nutzung in der Religion

Die Geschichte der Hypnose hat auch immer viel mit Glauben zu tun. Schon in der Antike wurden hypnotisierte Menschen als Orakel genutzt, um mit den Göttern in Kontakt zu treten. Buddhistische Mönche nutzen ihre Meditation, um sich selbst in einen Zustand der Betäubung zu versetzen und können sich sogar selbst Befehle auferlegen.

Im Mittelalter wurde die Schmerzanästhesie genutzt, um Verletzten oder Gefolterten zu helfen, wenn sie die "peinliche Befragung" über sich ergehen lassen mussten.

Sie hatte sogar einen festen Platz in einigen exorzistischen Handlungen. So wurden angeblich Besessene in einen hypnotischen Schlaf versetzt, in dem die angeblichen Dämonen nicht mehr aus ihm sprechen konnten.

Nutzung heute

Die Hypnose Geschichte ist heute noch nicht zu Ende. Durch Fortschritte in der Medizin können Sie einen Hypnotiseur heute nutzen, um sich von dauernden Schmerzen zu befreien, um Suchterscheinungen zu mildern oder als Unterstützung bei Angst-Therapien. Mittels EEG und Kernspintomografien konnte die Wirkung inzwischen wissenschaftlich belegt werden. Damit gehört die hypnotische Behandlung zu den alternativen Heilverfahren, die sogar von den Krankenkassen gezahlt werden. Etwa wann Patienten panische Ängste haben und der medikamentöse Einsatz zu große Risiken birgt.